Ein Spiel über Blut und Verrat - das klang für uns genau nach dem
richtigen Nachfolger von Risiko Evolution. Auch bei diesem Spiel werden
Bündnisse geschmiedet und wieder gebrochen, viel hängt vom Chaos und der
sozialen Interaktion ab und auch Würfelglück spielt eine nicht kleine
Rolle. Bei Spartacus findet man diese Elemente ebenfalls wieder, daher
haben wir es uns mal näher angeguckt. Die Kritiken waren ja recht
durchwachsen, allerdings kann ich z.B. die Kritik der Spielbox nicht
nachvollziehen, denn das Spiel ist wirklich unterhaltsam.
Im Video zeige ich einmal den Spielablauf. Leider reichen die 10 Minuten nicht wirklich aus um alles im Detail zu zeigen, auch wenn ich alles schon sehr reduziert habe. Aber man sollte zumindest einen Eindruck vom Spielablauf bekommen hoffe ich.
Worum gehts?
Jeder der drei bis vier Spieler schlüpft in die Rolle eines Dominus der einen Ludus kontrolliert. Sprich er ist Herr über ein paar Gladiatoren, Wachen und Sklaven. Und natürlich geht es im antiken Rom vor allen Dingen um Einfluss. Geld ist oft gleichbedeutend mit Einfluss und wer viel Geld hat, kann auch an viel Einfluss kommen, aber Geld ist nicht die einzige Möglichkeit Einfluss zu erlangen.
Wie gehts?
Das Spiel gliedert sich im wesentlich in vier Phasen.
In der ersten Phase werden nur ein paar Verwaltungsaufgaben erledigt, Karten wieder aufgefrischt, Abgaben geleistet und verletzte Sklaven können geheilt werden. Wobei sie auch bei ganz viel Pech ihren Verletzungen erliegen können. War damals halt eben alles nich tso einfach.
Interessanter wird dann die zweite Phase, die Intrigenphase. Jeder Spieler zieht drei Intrigenkarten und kann dann diese oder Karten aus vorherigen Runden in dieser Phase spielen. Diese Karten benötigen immer einen gewissen Einfluss. Oftmals hat man den selbst schon, man kann aber acuh die Mitspieler fragen ob sie einen unterstützen. Tun sie dies zählt man einfach die Einflusswerte beider Spieler zusammen und kann die Karte spielen wenn der Einfluss ausreicht. Dabei kann man bluffen wie man möchte. Man muss nicht sagen was für eine Karte man spielen möchte oder man kann auch einfach lügen und dann etwas ganz anderes ausspielen als man angesagt hat. Man kann auch einfach sich mit Geld bestechen lassen Karten auf einen bestimmten Spieler zu spielen oder man kann selbst Geld dafür bieten dass man Unterstützung erhält.
Das ist eh die beste Regel des Spiels: Geld darf zu jeder Zeit den Besitzer wechseln. Wer jemanden mit Geld bestechen möchte etwas zu tun oder nicht zu tun kann dies jederzeit tun. Man kann sich auch Versprechungen machen etwas Sklaven oder Waffen zu tauschen. Wenn man diese Geschäfte nicht direkt in der entsprechenden Phase erledigt sind sie allerdings nicht bindend. Man kann sich daran halten, muss es aber nicht. Sehr schön und sehr fies ;)
Man kann auch Reaktionskarten spielen um Machenschaften zu verhindern oder versuchen diese mit Wachen abzuwehren. Dies ist allerdings vom Würfelglück abhängig und die Wache ist danach auf jeden Fall weg.
Phase 3 ist ebenfalls spannend, hier werden Besitztümer frei unter den Spieler gehandelt (Wachen, Waffen, Sklaven, Gladiatoren), wobei man dies eher selten tut. Man kann jede Karte auch immer an die Bank verkaufen. Anschließend werden so viele Karten verdeckt vom Marktplatzstapel gezogen wie es Mitspieler gibt, alle Spieler nehmen ihr Geld verdeckt in die Hand und dann wird die erste Karte umgedreht. Die Spieler nehmen jetzt so viel Geld in die Faust wie sie bieten möchten und öffnen anschließend alle glecihzeitig die Faust. Wer das meiste Geld geboten hat zahlt das Geld in die Bank und erhält die Karte die anderen erhalten ihr Geld wieder. Beim unentschieden gehts einfach weiter, im Zweifelsfall wird die Karte einfach abgelegt.
Diese Phase ist sehr interessant weil man immer schauen muss, wieviel einem eine Karte wert ist und man auch abschätzen muss wieviel sie den Mitspieler wert ist. Es gibt nichts ärgerlicheres als acht Geld auf eine Karte zu bieten für die ein anderer Mitspieler maximal 3 Gold geboten hat.
Vor allen Dingen darf man nicht sein ganzes Geld rausballern denn nachdem alle Karten versteigert wurden bietet man auf das recht die nächsten Spiele veranstalten zu dürfen. Dieses Recht ist enorm wichtig.
In Phase 4 werden die Spiele ausgerichtet. Wer dieses Recht gewonnen hat erhält zunächst mal einen Einflusspunkt, also einen Siegpunkt. Außerdem darf er andere Spieler zu den Spielen einladen. Wer diese Einladung annimmt muss einen Gladiator zu den Spielen schicken und kämpfen. Wer ablehnt verliert einen Einflusspunkt. Auch hier kann man sich wieder mit Gold bestechen. Sind zwei Gladiatoren in der Arena werden die Wetten auf den Ausgang der Spiele gesetzt. Man kann bis zu drei Gold setzen, entweder auf den Sieg des einen oder des anderen Gladiators. Außerdem kann man noch wetten ob der Kampf per Verletzung oder per Enthauptung entschieden wird. Hier kann man sogar gegen sich selbst setzen was durchaus Sinn machen kann, denn manchmal hat ein Spieler nur seinen lahmen Startgladiator während sich ein anderer schon ein richtiges Tier von Gladiator zugelegt hat. Wurde der Kämpfer einfach normal besiegt darf der Veranstalter per Daumen hoch oder Daumen runter darüber entscheiden ob der Gladiator am Leben bleiben darf oder nicht. Auch hier kann man sich wieder mit Gold bestechen lassen. Der siegreiche Gladiator erhält einen Einfluss und außerdem einen Gunstmarker - das Publikum liebt ihn. Wird er zukünftig in die Arena geschickt erhält der Dominus dafür 2 Gold, tötet der Veranstalter einen Günstling des Publikums verliert er dafür einen Einfluss. Gewinnt man drei Kämpfe ist man ein Champion. Diesen darf der Veranstalter auf gar keinen Fall töten und man erhält 6 Gold wenn man ihn in die Arena schickt - ein guter Grund diesen Spieler erstmal nicht mehr einzuladen. Anschließend geht eine neue Runde los und zwar so lange bis ein Spieler 12 Einflusspunkte erhalten hat.
Der Kampf selbst ist übrigens ein Miniaturen spiel in dem sich die beiden Kämpfer durch die Arena scheuchen.
========
Wir mögen in unserer Runde das Spiel. Es funktioniert schon sehr gut zu dritt, glänzt aber zu viert. Ein kleines Manko sind die Regeln. Beim ersten Spiel sind wir sie im Detail durchgegangen und haben über eine Stunde dafür gebraucht, sie klingen teilweise etwas kompliziert, aber das Spiel an sich ist so einfach das jemand der das Spiel einmal gespielt hat es einem neuen Spieler in ca. 10 Minuten so erklären kann, dass man los spielen kann. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Für die erste Partie wird auf jeden Fall die Einführungsvariante empfohlen. Hat man das Spiel schon einmal gespielt sollte man die Standardvariante wählen. Die Einführungsvariante ist einfach zu kurz, man will sich ja auch ein bisschen was aufbauen, die lange Variante kann dann schon wieder zu lange dauern. Aber mit 4 Einflusspunkten starten ist genau richtig.
Das Spiel hat viele Elemente die man einfach mögen muss. Am beliebtesten ist bei uns die Arenaphase. Hier werden die Kämpfe per Würfelwurf entschieden und jeder ist gespannt ob seine Wetttipps richtig sind. Das Kampfsystem ist sehr gut gelöst. erhält man eine Wunde muss man einen seiner Würfel abgaben. Man hat Würfel für Angriff, Verteidigung und Bewegung. Somit muss man selbst entscheiden in welchem Bereich man schlechter werden möchte. Gibt man Bewegungswürfel ab so kann der andere Spieler häufiger angreifen als man selbst. Gibt man Angriffswürfel ab macht man irgendwann keinen Schaden mehr. Man darf immer beliebig viele Würfel abgeben, muss allerdings aus jedem Bereich einen übrig behalten. Sobald man von einer Sorte nur noch Null würfel übrig hätte ist der Kampf vorbei und man ist besiegt. Bekommt man so viele Treffer dass man von zwei Sorten noch null Würfel hätte ist man verletzt und müsste man alle drei Würfel abgeben ist man sogar enthauptet. Dies passiert eher selten, gibt aber dann richtig viel Geld.
Auch die Wetten machen Spass weil man so richtig viel Geld bekommen. Ebenfalls die Auktionsphase ist interessant.
Lediglich die Intrigenphase schwächelt ein wenig. Schön wäre es, wenn man keine Karte auf sich selbst sondern nur auf andere spielen könnte. Einfach so eine Karte ausspielen und +1 Einfluß bekommen ist irgendwie lahm. Aber auch hier macht es Spass Mitspieler auf seine Seite zu ziehen nur um sie dann doch zu hintergehen. Besonders dann zu empfehlen wenn man einen Plan hat mit dem man in der aktuellen Runde gewinnen kann. Leider erinnert diese Phase oft auch ein wenig an Munchkin. Gerade wenn jemand viele Punkte hat und deutlich führt werden oft Karten gespielt, die dem Spieler wieder Einfluss abziehen. Dadurch kann sich das Spiel dann ein wenig in die Länge ziehen, aber letztlich sorgt dass nur dafür, dass auch zurückliegende Spieler noch Chancen auf den Sieg haben.
Ich hoffe sehr, dass die Erweiterung doch irgendwann auf deutsch rauskommt. Denn es wäre schon toll wenn man auch mit mehreren Kämpfern in der Arena kämpfen kann, dieses Feature fehlt im Basisspiel leider.
====
Fazit
Spartacus ist tolles Spiel und deutlich besser als so manche Experten-Rezension vermuten lässt. Man darf natürlich kein Hardcorestrategiespiel erwarten, es ist schon eher "Amitrash"-Niveau, aber genau das soll es sein: Locker unterhaltsam, ein schönes, einfaches aber interessantes Spiel, dass 1-2 Stunden zu unterhalten weiß und das man mit ein paar Freunden bei ein paar Bier spielt. Für uns passt das Spiel genau in eine NIsche die dafür sorgt dass es definitiv zu den Spielen gehören wird, die häufiger auf dem Tisch landen (und wenn es keine deutsche Erweiterung geben wird holen wir uns die englische und sleeven die Karten)
Im Video zeige ich einmal den Spielablauf. Leider reichen die 10 Minuten nicht wirklich aus um alles im Detail zu zeigen, auch wenn ich alles schon sehr reduziert habe. Aber man sollte zumindest einen Eindruck vom Spielablauf bekommen hoffe ich.
Worum gehts?
Jeder der drei bis vier Spieler schlüpft in die Rolle eines Dominus der einen Ludus kontrolliert. Sprich er ist Herr über ein paar Gladiatoren, Wachen und Sklaven. Und natürlich geht es im antiken Rom vor allen Dingen um Einfluss. Geld ist oft gleichbedeutend mit Einfluss und wer viel Geld hat, kann auch an viel Einfluss kommen, aber Geld ist nicht die einzige Möglichkeit Einfluss zu erlangen.
Wie gehts?
Das Spiel gliedert sich im wesentlich in vier Phasen.
In der ersten Phase werden nur ein paar Verwaltungsaufgaben erledigt, Karten wieder aufgefrischt, Abgaben geleistet und verletzte Sklaven können geheilt werden. Wobei sie auch bei ganz viel Pech ihren Verletzungen erliegen können. War damals halt eben alles nich tso einfach.
Interessanter wird dann die zweite Phase, die Intrigenphase. Jeder Spieler zieht drei Intrigenkarten und kann dann diese oder Karten aus vorherigen Runden in dieser Phase spielen. Diese Karten benötigen immer einen gewissen Einfluss. Oftmals hat man den selbst schon, man kann aber acuh die Mitspieler fragen ob sie einen unterstützen. Tun sie dies zählt man einfach die Einflusswerte beider Spieler zusammen und kann die Karte spielen wenn der Einfluss ausreicht. Dabei kann man bluffen wie man möchte. Man muss nicht sagen was für eine Karte man spielen möchte oder man kann auch einfach lügen und dann etwas ganz anderes ausspielen als man angesagt hat. Man kann auch einfach sich mit Geld bestechen lassen Karten auf einen bestimmten Spieler zu spielen oder man kann selbst Geld dafür bieten dass man Unterstützung erhält.
Das ist eh die beste Regel des Spiels: Geld darf zu jeder Zeit den Besitzer wechseln. Wer jemanden mit Geld bestechen möchte etwas zu tun oder nicht zu tun kann dies jederzeit tun. Man kann sich auch Versprechungen machen etwas Sklaven oder Waffen zu tauschen. Wenn man diese Geschäfte nicht direkt in der entsprechenden Phase erledigt sind sie allerdings nicht bindend. Man kann sich daran halten, muss es aber nicht. Sehr schön und sehr fies ;)
Man kann auch Reaktionskarten spielen um Machenschaften zu verhindern oder versuchen diese mit Wachen abzuwehren. Dies ist allerdings vom Würfelglück abhängig und die Wache ist danach auf jeden Fall weg.
Phase 3 ist ebenfalls spannend, hier werden Besitztümer frei unter den Spieler gehandelt (Wachen, Waffen, Sklaven, Gladiatoren), wobei man dies eher selten tut. Man kann jede Karte auch immer an die Bank verkaufen. Anschließend werden so viele Karten verdeckt vom Marktplatzstapel gezogen wie es Mitspieler gibt, alle Spieler nehmen ihr Geld verdeckt in die Hand und dann wird die erste Karte umgedreht. Die Spieler nehmen jetzt so viel Geld in die Faust wie sie bieten möchten und öffnen anschließend alle glecihzeitig die Faust. Wer das meiste Geld geboten hat zahlt das Geld in die Bank und erhält die Karte die anderen erhalten ihr Geld wieder. Beim unentschieden gehts einfach weiter, im Zweifelsfall wird die Karte einfach abgelegt.
Diese Phase ist sehr interessant weil man immer schauen muss, wieviel einem eine Karte wert ist und man auch abschätzen muss wieviel sie den Mitspieler wert ist. Es gibt nichts ärgerlicheres als acht Geld auf eine Karte zu bieten für die ein anderer Mitspieler maximal 3 Gold geboten hat.
Vor allen Dingen darf man nicht sein ganzes Geld rausballern denn nachdem alle Karten versteigert wurden bietet man auf das recht die nächsten Spiele veranstalten zu dürfen. Dieses Recht ist enorm wichtig.
In Phase 4 werden die Spiele ausgerichtet. Wer dieses Recht gewonnen hat erhält zunächst mal einen Einflusspunkt, also einen Siegpunkt. Außerdem darf er andere Spieler zu den Spielen einladen. Wer diese Einladung annimmt muss einen Gladiator zu den Spielen schicken und kämpfen. Wer ablehnt verliert einen Einflusspunkt. Auch hier kann man sich wieder mit Gold bestechen. Sind zwei Gladiatoren in der Arena werden die Wetten auf den Ausgang der Spiele gesetzt. Man kann bis zu drei Gold setzen, entweder auf den Sieg des einen oder des anderen Gladiators. Außerdem kann man noch wetten ob der Kampf per Verletzung oder per Enthauptung entschieden wird. Hier kann man sogar gegen sich selbst setzen was durchaus Sinn machen kann, denn manchmal hat ein Spieler nur seinen lahmen Startgladiator während sich ein anderer schon ein richtiges Tier von Gladiator zugelegt hat. Wurde der Kämpfer einfach normal besiegt darf der Veranstalter per Daumen hoch oder Daumen runter darüber entscheiden ob der Gladiator am Leben bleiben darf oder nicht. Auch hier kann man sich wieder mit Gold bestechen lassen. Der siegreiche Gladiator erhält einen Einfluss und außerdem einen Gunstmarker - das Publikum liebt ihn. Wird er zukünftig in die Arena geschickt erhält der Dominus dafür 2 Gold, tötet der Veranstalter einen Günstling des Publikums verliert er dafür einen Einfluss. Gewinnt man drei Kämpfe ist man ein Champion. Diesen darf der Veranstalter auf gar keinen Fall töten und man erhält 6 Gold wenn man ihn in die Arena schickt - ein guter Grund diesen Spieler erstmal nicht mehr einzuladen. Anschließend geht eine neue Runde los und zwar so lange bis ein Spieler 12 Einflusspunkte erhalten hat.
Der Kampf selbst ist übrigens ein Miniaturen spiel in dem sich die beiden Kämpfer durch die Arena scheuchen.
========
Wir mögen in unserer Runde das Spiel. Es funktioniert schon sehr gut zu dritt, glänzt aber zu viert. Ein kleines Manko sind die Regeln. Beim ersten Spiel sind wir sie im Detail durchgegangen und haben über eine Stunde dafür gebraucht, sie klingen teilweise etwas kompliziert, aber das Spiel an sich ist so einfach das jemand der das Spiel einmal gespielt hat es einem neuen Spieler in ca. 10 Minuten so erklären kann, dass man los spielen kann. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Für die erste Partie wird auf jeden Fall die Einführungsvariante empfohlen. Hat man das Spiel schon einmal gespielt sollte man die Standardvariante wählen. Die Einführungsvariante ist einfach zu kurz, man will sich ja auch ein bisschen was aufbauen, die lange Variante kann dann schon wieder zu lange dauern. Aber mit 4 Einflusspunkten starten ist genau richtig.
Das Spiel hat viele Elemente die man einfach mögen muss. Am beliebtesten ist bei uns die Arenaphase. Hier werden die Kämpfe per Würfelwurf entschieden und jeder ist gespannt ob seine Wetttipps richtig sind. Das Kampfsystem ist sehr gut gelöst. erhält man eine Wunde muss man einen seiner Würfel abgaben. Man hat Würfel für Angriff, Verteidigung und Bewegung. Somit muss man selbst entscheiden in welchem Bereich man schlechter werden möchte. Gibt man Bewegungswürfel ab so kann der andere Spieler häufiger angreifen als man selbst. Gibt man Angriffswürfel ab macht man irgendwann keinen Schaden mehr. Man darf immer beliebig viele Würfel abgeben, muss allerdings aus jedem Bereich einen übrig behalten. Sobald man von einer Sorte nur noch Null würfel übrig hätte ist der Kampf vorbei und man ist besiegt. Bekommt man so viele Treffer dass man von zwei Sorten noch null Würfel hätte ist man verletzt und müsste man alle drei Würfel abgeben ist man sogar enthauptet. Dies passiert eher selten, gibt aber dann richtig viel Geld.
Auch die Wetten machen Spass weil man so richtig viel Geld bekommen. Ebenfalls die Auktionsphase ist interessant.
Lediglich die Intrigenphase schwächelt ein wenig. Schön wäre es, wenn man keine Karte auf sich selbst sondern nur auf andere spielen könnte. Einfach so eine Karte ausspielen und +1 Einfluß bekommen ist irgendwie lahm. Aber auch hier macht es Spass Mitspieler auf seine Seite zu ziehen nur um sie dann doch zu hintergehen. Besonders dann zu empfehlen wenn man einen Plan hat mit dem man in der aktuellen Runde gewinnen kann. Leider erinnert diese Phase oft auch ein wenig an Munchkin. Gerade wenn jemand viele Punkte hat und deutlich führt werden oft Karten gespielt, die dem Spieler wieder Einfluss abziehen. Dadurch kann sich das Spiel dann ein wenig in die Länge ziehen, aber letztlich sorgt dass nur dafür, dass auch zurückliegende Spieler noch Chancen auf den Sieg haben.
Ich hoffe sehr, dass die Erweiterung doch irgendwann auf deutsch rauskommt. Denn es wäre schon toll wenn man auch mit mehreren Kämpfern in der Arena kämpfen kann, dieses Feature fehlt im Basisspiel leider.
====
Fazit
Spartacus ist tolles Spiel und deutlich besser als so manche Experten-Rezension vermuten lässt. Man darf natürlich kein Hardcorestrategiespiel erwarten, es ist schon eher "Amitrash"-Niveau, aber genau das soll es sein: Locker unterhaltsam, ein schönes, einfaches aber interessantes Spiel, dass 1-2 Stunden zu unterhalten weiß und das man mit ein paar Freunden bei ein paar Bier spielt. Für uns passt das Spiel genau in eine NIsche die dafür sorgt dass es definitiv zu den Spielen gehören wird, die häufiger auf dem Tisch landen (und wenn es keine deutsche Erweiterung geben wird holen wir uns die englische und sleeven die Karten)
Kommentare
Kommentar veröffentlichen